Baustraßen für Mobilfunkstandorte in Passau und am Bayerischen Wald
Steile Talflanken, Fels im Untergrund und die Lage an Donau, Inn und Ilz – in Passau ist die Zufahrt oft der anspruchsvollste Teil der Baustelle.
PassauZuwegungen & Baustraßen in Passau.
Donau und Inn haben sich bei Passau tief in das kristalline Grundgebirge eingeschnitten. Das Durchbruchstal hat stellenweise eine hohe Reliefenergie, nördlich der Donau laufen die Höhen des Bayerischen Waldes aus. Ein Standort auf der Anhöhe ist von der Stadt aus oft nur über schmale, kurvige und steile Wege erreichbar. Wir prüfen diese Wege vor Baubeginn darauf, ob Tieflader und Mobilkran sie befahren können, und planen Verbreiterungen, Ausweichstellen oder einen anderen Anfahrtsweg, wenn es nötig ist.
Der Raum nördlich der Donau gehört zur Böhmischen Masse, Granit wird in der Umgebung abgebaut. Felsiger Untergrund ist für eine Baustraße grundsätzlich tragfähig, macht aber jeden Einschnitt aufwendig. Wo eine Zufahrt verbreitert oder ein ebener Kranplatz geschaffen werden muss, kann Felsabtrag nötig werden. Häufig ist es wirtschaftlicher, die Fläche durch Aufbau statt durch Abtrag herzustellen. Südlich des Inns ist das Gelände dagegen flachwellig und von Molasse geprägt.
Was Passauer Standorte prägt
- 01
Hohe Reliefenergie
Steile Hänge im Durchbruchstal lassen wenig Spielraum für Trassen und Kranplätze. Böschungen sichern wir gegen Erosion, Wasser wird gezielt abgeleitet.
- 02
Kristalliner Fels
Fels trägt gut, lässt sich aber nur mit schwerem Gerät lösen. Wir planen Kranstellflächen möglichst so, dass Abtrag gering bleibt.
- 03
Hochwassergefährdete Lagen
Passau ist an Donau, Inn und Ilz wiederholt von schweren Hochwassern betroffen gewesen. Zuwegungen in Ufernähe planen wir so, dass sie bei steigendem Wasser schnell geräumt werden können.
- 04
Erhöhte Schneelasten
Nach der Zonenzuordnung liegt Passau in Schneelastzone 3a, maßgeblich ist die Statik des Einzelstandorts. Für Bauphasen im Winter planen wir Räumung und Zugänglichkeit der Höhenwege mit ein.
Bei Passauer Standorten steht die Erreichbarkeit am Anfang. Wir befahren oder begehen die Trasse, bewerten Kurven, Steigungen und Tragfähigkeit und legen fest, wo verstärkt, verbreitert oder provisorisch befestigt wird. Auf Fels bauen wir Tragschichten auf und gleichen Unebenheiten aus, statt tief einzuschneiden. Am Hang sichern wir Böschungen und führen Wasser kontrolliert ab. In Ufernähe behalten wir die Hochwasserlage im Blick. Nach Abschluss stellen wir Forst- und Feldwege wieder her.
Zuwegungen & Baustraßen.
- Herstellung von Baustraßen
- Standorterschließung
- Kranstellflächen
- Schotterflächen und Befestigungen
- Wiederherstellung bestehender Wege
Häufige Fragen zu Passau.
Wir prüfen zunächst abschnittsweise Verbreiterungen und Ausweichstellen. Reicht das nicht, wird ein anderer Anfahrtsweg oder ein kleineres Hebegerät geplant.
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