Zuwegungen und Baustraßen für Mobilfunk in Bamberg
Im Bamberger Main- und Regnitztal wechseln vernässte Auenlehme, Sande und Kuppen mit eigenem Boden. Dazu kommt die Rücksicht auf ein dicht mit Denkmälern besetztes Stadtgebiet.
BambergZuwegungen & Baustraßen in Bamberg.
Der Ortskern von Bamberg liegt in der Talsenke der Regnitz, die Inselstadt zwischen ihren beiden Armen. Im Talraum überwiegen Auenlehme sowie Terrassensande und -schotter, stellenweise Flugsandfelder. In flussnahen Bereichen steht das Grundwasser hoch, die Auenlehme neigen dort zur Vernässung. Eine Baustraße, die hier ohne Trennlage auf den Lehm gesetzt wird, verliert nach wenigen Regentagen ihre Tragfähigkeit. Wir planen deshalb für Talstandorte grundsätzlich mit Geotextil, ausreichender Tragschicht und einem Gefälle, das Wasser von der Fahrbahn wegführt.
Außerhalb der Aue sieht es anders aus. Die höher gelegenen Bereiche bestehen aus Lias- und Rhätschichten, Feuerletten und Keupersandstein, und auf Hügeln und Kuppen wechseln die Bodenarten je nach Ausgangsgestein stark. Ein Standort auf einer Kuppe im Südwesten kann deshalb völlig andere Anforderungen stellen als einer in der Ebene. Weil die Angaben den gesamten Talraum beschreiben und keine Bohrbefunde sind, bewerten wir den Boden jeder Trasse vor Ort.
Bamberger Besonderheiten für Zufahrt und Kranplatz
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Vernässte Auenlehme
In der Regnitzaue ist der Boden oft feucht und bindig. Wir halten die Baustraße flach, trennen Lehm und Schotter und leiten Wasser ab.
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Welterbe und Bodendenkmäler
Die Altstadt ist UNESCO-Welterbe, im Stadtgebiet gibt es zahlreiche Bau- und Bodendenkmäler. Erdeingriffe für eine Zuwegung stimmen wir deshalb frühzeitig ab und bevorzugen, wo möglich, Lösungen ohne Aushub.
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Sand- und Kiesvorkommen
Im Talraum liegen reiche Sand- und Kiesvorkommen, entlang der Flüsse viele Baggerseen. Standorte in der Nähe ehemaliger Abbauflächen prüfen wir auf Auffüllungen und Böschungen.
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Wechselnde Kuppenböden
Auf den Höhen hängt der Boden vom jeweiligen Gestein ab. Tragschichtdicke und Aufbau legen wir dort standortweise fest.
In Bamberg trennen wir die Planung klar nach Lage. In der Aue bauen wir auf Trennvlies und Schottertragschicht, verzichten auf tiefe Auskofferung und sichern Kranstellflächen mit Lastverteilung. Im denkmalsensiblen Umfeld der Altstadt kommen bevorzugt temporäre Platten zum Einsatz, die keinen Bodeneingriff erfordern. Auf den Kuppen passen wir den Aufbau dem anstehenden Boden an. Nach Bauende stellen wir Feldwege, Wiesen und Beläge wieder her und entfernen alle provisorischen Befestigungen.
Zuwegungen & Baustraßen.
- Herstellung von Baustraßen
- Standorterschließung
- Kranstellflächen
- Schotterflächen und Befestigungen
- Wiederherstellung bestehender Wege
Häufige Fragen zu Bamberg.
Ja, Erdeingriffe in einem Stadtgebiet mit so vielen Bodendenkmälern sollten früh mit der Denkmalpflege abgestimmt werden. Häufig lässt sich der Eingriff durch aufgelegte Lastverteilungsplatten ganz vermeiden.
Zuwegungen & Baustraßen in Bamberg anfragen
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