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ZRS & Standortinfrastruktur · Bayern

Standortinfrastruktur für Schweinfurt: Zufahrt, Rangierfläche, Gefälle

Schweinfurt ist zweigeteilt: Der Südwesten liegt eben im Maintiefland, die nördliche Stadthälfte ist bergig und von Tälern durchschnitten.

ZRS & Standortinfrastruktur in Schweinfurt.

Im Südwesten von Schweinfurt liegt das ebene Maintiefland mit Großindustrie, Hafen und Hauptbahnhof. Die nördliche Stadthälfte ist bergig und von Tälern der Schweinfurter Rhön durchzogen; das Stadtgebiet reicht von 204 m bis 353 m. Zwischen Innenstadt und Sennfeld liegt ein breiter Gewässerkomplex des Mains. Damit gibt es in einer Stadt sehr unterschiedliche Ausgangslagen für Zufahrts-, Rangier- und Serviceflächen, die wir beim Bau getrennt betrachten.

In den Mainauen liegen schwere Auenlehme bis leichte Schwemmsande sowie ufernahe Sandfelder, und die Talsohle ist von hohen Grundwasserständen geprägt. Die Talhänge bilden Muschelkalk und Wellenkalk; wegen des verwitterungsanfälligen Ausgangsgesteins kommt es im Mittelmaintal häufig zu Hangrutschungen. Wir planen Aufbau, Entwässerung und Geländemodellierung entsprechend: in der Ebene mit Blick auf Grundwasser und Hochwasserschutz, im Norden mit Blick auf Hangstabilität und eine Wasserführung, die den Hang nicht zusätzlich belastet.

Vor Ort in Schweinfurt

Maintiefland und Rhönrand

  • 01

    Hochwasserfreier Sockel, Deiche im Süden

    Das nordmainische Schweinfurt liegt auf einem erhöhten Sockel und gilt als hochwasserfrei; die südmainischen Industriegebiete schützen Deiche. Für Flächen nahe dieser Deiche klären wir die Vorgaben der Wasserwirtschaft.

  • 02

    Auenlehm und Schwemmsand

    Bindige Auenlehme vernässen und tragen schlecht, Schwemmsande sind locker. Beide verlangen ein sorgfältig vorbereitetes Planum und eine stabile Tragschicht.

  • 03

    Rutschanfällige Hänge

    An den Muschelkalkhängen vermeiden wir tiefe Einschnitte und hohe Aufschüttungen und führen Wasser kontrolliert ab, damit der Hang nicht zusätzlich belastet wird.

  • 04

    Flugsand im Spitalholz

    Im mittleren Schweinfurter Becken gibt es eine Schwemmebene aus Kies und Sand, im Spitalholz Flugsanddünen. Lockere Sande sichern wir an Böschungen gegen Abtrag.

Im Maintiefland setzen wir Flächen leicht über das Umgebungsniveau, trennen bindige Auenlehme vom Aufbau und leiten Wasser ab, wo das hohe Grundwasser keine Versickerung zulässt. Auf bestehenden Gewerbeflächen prüfen wir, ob vorhandene Befestigungen als Unterbau taugen. In den Tälern der Schweinfurter Rhön führen wir Zufahrten möglichst schonend am Hang entlang, sichern Böschungen gegen Erosion und fangen Hangwasser oberhalb der Fläche ab. Die Befestigung richten wir nach dem tatsächlichen Verkehr durch Service- und Wartungsfahrzeuge.

Leistungsumfang in Schweinfurt

ZRS & Standortinfrastruktur.

  • Zufahrts-, Rangier- und Serviceflächen
  • Standortbefestigungen
  • Entwässerungsmaßnahmen
  • Geländeprofilierung und Erdmodellierung
FAQ

Häufige Fragen zu Schweinfurt.

Sie ist eben und gut anfahrbar, hat aber hohe Grundwasserstände und teils bindige Auenlehme. Höhenlage und Entwässerung brauchen deshalb besondere Sorgfalt.

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