Serviceflächen und Zufahrten für Funkstandorte in Landshut
Im Unteren Isartal liegt Landshut zwischen ebenen Isarterrassen und einer teils steil ansteigenden Hügelkette – mit Wasser als verbindendem Thema.
LandshutZRS & Standortinfrastruktur in Landshut.
Die Isar teilt Landshut in einen nördlichen und einen südlichen Teil, dazwischen liegt die Mühleninsel. Der Großteil der Bebauung steht auf flachen Isarterrassen, die südlichen Stadtbezirke begrenzt eine teils steil ansteigende Hügelkette bis zum Hofberg auf 505 m. Das Untere Isartal ist ein ebener Talgrund, tief in das Tertiärhügelland eingeschnitten. Am nördlichen Talrand gab es ursprünglich ausgedehnte Niedermoore, Gleye und Anmoorgleye.
Für Zufahrts-, Rangier- und Serviceflächen ergeben sich daraus typische Lagen: der weiche, ehemals vermoorte Talrand, die ebenen Terrassen und der Hangfuß zum Hügelland. Gerade dort treten häufig Hangschichtquellen aus, und der Hangfuß ist stellenweise lössüberdeckt. Wir legen Aufbau, Entwässerung und Geländemodellierung je nach Lage fest, erkunden weiche Schichten vor dem Bau und berücksichtigen den Hochwasserschutz entlang der Isar, der mit der Flutmulde fest zum Stadtbild gehört.
Typische Lagen im Landshuter Isartal
- 01
Hangschichtquellen am Hangfuß
Wo Wasser aus dem Hang austritt, darf eine Zufahrt es nicht aufstauen. Wir fassen solches Hangwasser oberhalb der Fläche und führen es seitlich vorbei.
- 02
Niedermoor am Talrand
Gleye und Anmoorgleye am nördlichen Talrand sind weich und wasserreich. Für eine tragfähige Fläche sind dort Bodenaustausch oder lastverteilende Lagen üblich.
- 03
Flutmulde Landshut
Nördlich der Isar verläuft die Flutmulde, die bei Hochwasser geflutet wird. Standorte in ihrer Nähe planen wir mit Blick auf Höhenlage und wasserrechtliche Vorgaben.
Am Hangfuß zur Hügelkette beginnen wir mit einer Begehung auf austretendes Wasser. Ein Fanggraben oder eine Sickerleitung oberhalb der Fläche hält Hangwasser von Zufahrt und Technik fern; den lössigen Boden trennen wir vom Aufbau. Auf den Terrassen genügt oft ein konventioneller Aufbau mit Quergefälle. Am ehemals vermoorten Talrand erkunden wir die weichen Schichten und entscheiden über Austausch oder Geogitter. Für Mast und Technikfläche gilt in Bayern Art. 57 Abs. 1 Nr. 5 BayBO; die Flächenplanung stimmen wir trotzdem mit Eigentümer und Behörden ab.
ZRS & Standortinfrastruktur.
- Zufahrts-, Rangier- und Serviceflächen
- Standortbefestigungen
- Entwässerungsmaßnahmen
- Geländeprofilierung und Erdmodellierung
Häufige Fragen zu Landshut.
Am Hangfuß zum Tertiärhügelland tritt Wasser häufig schichtweise aus dem Hang. Ohne Fassung durchnässt es Planum und Tragschicht, die Fläche verliert an Tragfähigkeit.
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