Standortinfrastruktur in Bamberg: Flächen, Wege, Wasserführung
Im Bamberger Main- und Regnitztal ist Wasser das bestimmende Thema für jede Zufahrt – auf den Hügeln ringsum ist es der wechselnde Boden.
BambergZRS & Standortinfrastruktur in Bamberg.
Der Ortskern von Bamberg liegt in der Talsenke der Regnitz, die Inselstadt zwischen ihren beiden Armen. Westlich der Stadt mündet die Regnitz in den Main, im Südwesten steigt das Berggebiet an, bis zum Altenburgberg auf 386 m. Im Talraum überwiegen Auenlehme sowie Terrassensande und -schotter, stellenweise mit Flugsandfeldern. In flussnahen Bereichen steht das Grundwasser hoch, die Auenlehme neigen dort zur Vernässung.
Für Zufahrts-, Rangier- und Serviceflächen ist vernässender Lehm ein schwieriger Untergrund: Er verliert bei Wasser an Tragfähigkeit, ist frostempfindlich und lässt kaum etwas versickern. Auf den höher gelegenen Bereichen außerhalb der Aue stehen dagegen Lias- und Rhätschichten, Feuerletten und Keupersandstein an, und die Bodenarten wechseln je nach Ausgangsgestein stark. Wir passen Aufbau, Entwässerung und Geländemodellierung an diese Unterschiede an – in der Aue anders als auf dem Hügel, und entlang einer längeren Zufahrt oft abschnittsweise verschieden.
Bamberger Talraum und Höhen
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Auenlehm und hohes Grundwasser
In der Aue planen wir mit Trennlage, Bodenaustausch unter der Fahrspur und einer Fläche, die leicht über dem Umgebungsniveau liegt. Wasser wird abgeleitet, nicht gesammelt.
- 02
Wechselnde Böden auf den Kuppen
Auf Hügeln und Kuppen wechseln die Bodenarten mit dem Ausgangsgestein. Wir prüfen den Baugrund entlang der gesamten Trasse und nicht nur am Maststandort.
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Welterbe und Denkmäler
Die Altstadt ist UNESCO-Welterbe, im Stadtgebiet gibt es zahlreiche Bau- und Bodendenkmäler. Bodeneingriffe für Befestigungen stimmen wir dort früh mit der Denkmalpflege ab.
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Schnee und Höhenlage
Nach der Zonenzuordnung liegt Bamberg in Schneelastzone 2; der Lastwert hängt zusätzlich von der Geländehöhe ab. Für die Flächen planen wir Platz zum Ablegen geräumten Schnees ein.
In der Regnitzaue beginnen wir mit dem Wasser: Höhenlage der Fläche, Quergefälle und ein Abfluss, der auch bei hohem Grundwasser funktioniert. Den Auenlehm tauschen wir im Lastbereich aus oder trennen ihn per Geotextil vom Aufbau, damit Servicefahrzeuge nicht einsinken. Auf den Höhen im Südwesten ist der Boden oft fester, wechselt aber kleinräumig; dort legen wir die Tragschichtdicke abschnittsweise fest. In der Nähe von Denkmälern wählen wir flache Aufbauten und Oberflächen, die sich zurückhaltend einfügen.
ZRS & Standortinfrastruktur.
- Zufahrts-, Rangier- und Serviceflächen
- Standortbefestigungen
- Entwässerungsmaßnahmen
- Geländeprofilierung und Erdmodellierung
Häufige Fragen zu Bamberg.
Sie neigen bei hohem Grundwasser zur Vernässung, verlieren dann an Tragfähigkeit und sind frostempfindlich. Ohne Bodenaustausch oder Trennlage entstehen schnell Spurrinnen.
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