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Windkraft- & Spezialfundamente · Bayern

Spezialfundamente und Windkraftgründungen rund um Nürnberg

Sandsteinkeuper, harte Steinmergellagen und grundwassernahe Talräume an Pegnitz und Rednitz: Im Nürnberger Becken kann der Aushub für ein großes Fundament sehr unterschiedlich verlaufen.

Windkraft- & Spezialfundamente in Nürnberg.

Große Fundamente leben von einer sauberen Baugrube. Im Raum Nürnberg liegen über dem Sandsteinkeuper quartäre Fluss- und Flugsande, die in alten, eingeschnittenen Rinnen sehr mächtig werden können. Unter dem südlichen Stadtgebiet verlaufen zudem verfüllte eiszeitliche Paläotäler – die Lockergesteinsmächtigkeit wechselt also kleinräumig. Für die Gründungssohle einer Anlage oder eines Sonderbauwerks heißt das: Die Schichtgrenzen aus dem Gutachten gehören vor Baubeginn in den Ablaufplan.

Eine Nürnberger Besonderheit sind die sogenannten Quacken, harte Steinmergellagen im Grenzbereich zum Unteren Burgsandstein. Sie wurden früher bei Grundbauarbeiten gesprengt und können Aushub wie Bohrungen erschweren. Wir planen dafür geeignetes Gerät ein, damit die Baugrube nicht mitten im Lösen ins Stocken gerät. Danach folgt der gewohnte Ablauf: Weichschicht, Sauberkeitsschicht, Schablone und Ankerkorb, Bewehrung, Schalung und eine Betonage, die mit dem Werk abgestimmt ist.

Vor Ort in Nürnberg

Baugrund und Wasser im Mittelfränkischen Becken

  • 01

    Quacken im Keuper

    Harte Steinmergelbänke können beim Aushub unerwartet auftreten. Wir berücksichtigen sie bei der Geräteauswahl und im Zeitplan der Baugrube.

  • 02

    Grundwassernahe Niederungen

    Entlang von Pegnitz und Rednitz und in Niederungen liegt das Grundwasser teils nah unter Gelände. Für Standorte dort ist eine Wasserhaltung in der Baugrube einzuplanen; die Talfüllungen werden bei Hochwasser noch überspült.

  • 03

    Sandige Böden

    Flugsande und Dünen, etwa im Reichswald, bringen sehr sandige, gut durchlässige Böden mit. Böschungen und Arbeitsraum der Baugrube müssen darauf abgestimmt werden.

  • 04

    Windzone 1

    Laut Zonenzuordnung gehört Nürnberg zur Windzone 1. Für die Fundamentlasten zählen am Ende die Herstellervorgaben der Anlage und die Statik des Einzelstandorts.

Vor dem Aushub gleichen wir das Baugrundgutachten mit der geplanten Sohltiefe ab: Wo Quacken zu erwarten sind, steht Lösegerät bereit, wo die Sande tief reichen, legen wir Böschungsneigung und Verdichtung fest. In Talnähe stimmen wir die Wasserhaltung so ab, dass die Sohle für Weich- und Sauberkeitsschicht trocken bleibt. Erst wenn Schablone und Ankerkorb vermessen und freigegeben sind, beginnt die Bewehrung. Die Betonage planen wir als durchgehenden Vorgang mit gesicherter Belieferung.

Leistungsumfang in Nürnberg

Windkraft- & Spezialfundamente.

  • Baufeldvorbereitung und Baugrubenherstellung
  • Weichschicht und Sauberkeitsschicht
  • Schablone einrichten, Ankerkorb setzen und ausrichten
  • Bewehrungs-, Schalungs- und Betonagearbeiten
  • Ausschalen, Nachbehandlung und Kosmetikarbeiten
  • Erdungsanbindung und Abnahmevorbereitung
FAQ

Häufige Fragen zu Nürnberg.

Quacken sind harte Steinmergellagen im Sandsteinkeuper. Sie können Aushub und Bohrungen deutlich erschweren und mussten früher teils gesprengt werden. Wir klären ihr mögliches Auftreten vorab über das Gutachten und planen das Gerät entsprechend.

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