Windkraft- und Spezialfundamente in München und im Großraum
Auf der Münchner Schotterebene entscheidet vor allem der Grundwasserstand darüber, wie aufwendig eine große Fundamentbaugrube wird. Wir richten Baugrube, Ankerkorb und Betonage danach aus.
MünchenWindkraft- & Spezialfundamente in München.
Ein Fundament für eine Windenergieanlage oder ein schweres Sonderbauwerk nimmt ein Vielfaches der Momente auf, die ein Mobilfunkmast erzeugt. Im Stadtgebiet München betrifft das vor allem Spezialgründungen für Antennenträger und technische Sonderbauten, im Umland bis ins Oberland auch Anlagenfundamente. In beiden Fällen bauen wir nach der Ausführungsstatik: Baugrube, Weich- und Sauberkeitsschicht, Schablone und Ankerkorb, Bewehrung, Schalung und eine durchgehend geplante Betonage.
Oberflächennah stehen in der Münchner Ebene überwiegend Kalkschotter der Niederterrasse an, stellenweise mit Lehmauflage, darunter folgt der Flinz als wasserstauende Schicht. Darüber strömt ein ausgedehnter Grundwasserkörper, dessen Flurabstand von Süden nach Norden abnimmt. Für eine tiefe, großflächige Fundamentsohle ist das der wichtigste Planungspunkt: Im Süden liegt das Wasser oft weit unter der Sohle, Richtung Dachauer, Freisinger und Erdinger Moos kann es die Baugrube unmittelbar erreichen.
Was die Schotterebene für große Fundamente bedeutet
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Grundwasser im Nord-Süd-Gefälle
Der Flurabstand ist im Stadtgebiet sehr unterschiedlich. Ob eine Wasserhaltung nötig wird und wie sie ausgelegt wird, klären wir deshalb für jeden Standort einzeln anhand des Baugrundgutachtens.
- 02
Terrassenkanten
Entlang der Isar und etwa an der Theresienhöhe bilden Terrassenkanten deutliche Geländesprünge. Für Baugrube, Kranstellung und Betonpumpe sind solche Lagen gesondert zu betrachten.
- 03
Windzone 2
Nach der Zonenzuordnung liegt München in Windzone 2. Für Sonderbauwerke wie Antennenträger ist das eine Planungsgrundlage der Lastannahmen; maßgeblich bleibt die Statik des Einzelstandorts.
- 04
Außerhalb von Erdbebenzonen
Das Stadtgebiet liegt laut Zonentabelle außerhalb der Erdbebenzonen. Die Fundamentbemessung wird damit vor allem von Kippmoment, Baugrund und Wasserstand bestimmt.
Bei hohem Grundwasser im Münchner Norden planen wir die Baugrube mit Wasserhaltung und legen die Sauberkeitsschicht erst ein, wenn die Sohle trocken und abgenommen ist. Im Süden, wo der Flurabstand größer ist, steht meist die Verdichtung des Schotters im Vordergrund. In beengten Stadtlagen stimmen wir Kranposition, Lieferfenster der Fahrmischer und Pumpenstandort so ab, dass die Betonage ohne Arbeitsfuge durchläuft. Ankerkorb und Schablone prüfen wir vor dem Betonieren nach Lage, Höhe und Neigung.
Windkraft- & Spezialfundamente.
- Baufeldvorbereitung und Baugrubenherstellung
- Weichschicht und Sauberkeitsschicht
- Schablone einrichten, Ankerkorb setzen und ausrichten
- Bewehrungs-, Schalungs- und Betonagearbeiten
- Ausschalen, Nachbehandlung und Kosmetikarbeiten
- Erdungsanbindung und Abnahmevorbereitung
Häufige Fragen zu München.
Nein. Der Grundwasserflurabstand nimmt im Stadtgebiet von Süden nach Norden ab. Ob die Baugrubensohle ins Grundwasser reicht, zeigt erst das Baugrundgutachten für den konkreten Standort.
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