Windkraft- und Spezialfundamente für Landshut und Niederbayern
Ebene Isarterrassen, ehemalige Niedermoore am Talrand und Hangschichtquellen am Übergang zum Hügelland: In Landshut entscheidet die genaue Lage über den Gründungsaufwand.
LandshutWindkraft- & Spezialfundamente in Landshut.
Das Untere Isartal ist ein ebener Talgrund, tief in das Tertiärhügelland eingeschnitten. Die Isar teilt Landshut in einen nördlichen und einen südlichen Teil, der Großteil der Bebauung liegt auf flachen Isarterrassen, im Süden begrenzt eine teils steil ansteigende Hügelkette die Stadt. Am nördlichen Talrand gab es ursprünglich ausgedehnte Niedermoore, Gleye und Anmoorgleye. Für Windkraft- und Spezialfundamente in Landshut und im niederbayerischen Umland sind das sehr unterschiedliche Ausgangslagen.
Am Hangfuß zum Tertiärhügelland ist der Untergrund stellenweise lössüberdeckt, und häufig treten dort Hangschichtquellen aus. Für eine große Baugrube heißt das: Wasser kann auch dort zutreten, wo kein Grundwasser in der Talaue erwartet wird. Wir planen die Ausführung auf Basis des Baugrundgutachtens – Baufeld, Baugrube, Weich- und Sauberkeitsschicht, Ankerkorb und Schablone, Bewehrung, Schalung, Betonage, Nachbehandlung und Erdungsanbindung, mit abnahmefertiger Dokumentation.
Isartal und Hügelland im Blick
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Ehemalige Niedermoore
Am nördlichen Talrand lagen früher ausgedehnte Niedermoore und Anmoorgleye. Solche Böden sind für schwere Fundamente kritisch und müssen im Gutachten bewertet werden.
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Hangschichtquellen
Am Hangfuß zum Tertiärhügelland tritt häufig Schichtwasser aus. Eine Baugrube in dieser Lage braucht eine Wasserhaltung, die auch seitlichen Zufluss berücksichtigt.
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Flutmulde und Hochwasser
Nördlich der Isar verläuft die Flutmulde, die bei Hochwasser geflutet wird. Standorte in ihrer Nähe planen wir mit Blick auf Bauzeit und Sicherung der Grube.
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Zonen als Grundlage
Nach der Zonenzuordnung liegt Landshut in Windzone 1, Schneelastzone 1a und außerhalb der Erdbebenzonen. Maßgeblich ist die Statik des Einzelstandorts.
Auf den Isarterrassen richten wir die Wasserhaltung nach dem Grundwasserstand am Standort aus, der im Jahresverlauf schwanken kann. Am Hangfuß fangen wir zusätzlich Schichtwasser ab, damit die Sohle für Weich- und Sauberkeitsschicht trocken bleibt. Wo das Gutachten moorige Böden ausweist, setzen wir den vorgesehenen Bodenaustausch oder die Tiefgründung um. Ankerkorb und Schablone werden vermessen, vor der Betonage erneut geprüft und die Betonage ohne Unterbrechung durchgeführt.
Windkraft- & Spezialfundamente.
- Baufeldvorbereitung und Baugrubenherstellung
- Weichschicht und Sauberkeitsschicht
- Schablone einrichten, Ankerkorb setzen und ausrichten
- Bewehrungs-, Schalungs- und Betonagearbeiten
- Ausschalen, Nachbehandlung und Kosmetikarbeiten
- Erdungsanbindung und Abnahmevorbereitung
Häufige Fragen zu Landshut.
Messwerte an der Isar zeigen, dass der Flurabstand über die Zeit schwankt. Für die Baugrube zählt der Wasserstand am konkreten Standort, den das Gutachten und eine Messung vor Baubeginn klären.
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