Technikflächen und Fundamente für Systemtechnik in Tübingen
Das gesamte Tübinger Stadtgebiet liegt nach der Karte in Erdbebenzone 3. Dazu kommt ein Keuper-Untergrund, der zwischen stabil und schlecht bebaubar wechselt.
TübingenTechnikflächen & Systemtechnik in Tübingen.
Der Untergrund von Tübingen besteht überwiegend aus Mittlerem Keuper, in höheren Lagen folgen Schichtflächen des Unterjuras, meist mit Lössauflage. Stubensandstein und Lias α gelten als stabiler Baugrund, der plastische Knollenmergel dagegen als schlecht bebaubar; der Nordhang des Österbergs ist wegen labilen Baugrunds unbebaut. Für eine Technikfläche entscheidet also die Schicht, auf der sie steht. Wir klären das am Standort, bevor Tragschicht und Sockel festgelegt werden.
Nach der Karte der Erdbebenzonen Baden-Württemberg liegt das gesamte Stadtgebiet einschließlich Bebenhausen, Lustnau, Derendingen oder Hirschau in Zone 3. Die Zuordnung ist am Einzelstandort zu prüfen. Für Technikflächen bedeutet das, dass die Befestigung von Schrank und Aufbauten in die Statik einfließt. Wir stellen Sockel mit passenden Verankerungspunkten her, verlegen Kabelschutzrohre zu Mast und Übergabepunkten und bereiten die Strom- und Datenanbindung vor.
Keuper, Talebene und Altstadt
- 01
Knollenmergel
Die Trossingen-Formation ist landesweit ein wiederkehrender Rutschhorizont und quillt bei Wasserzutritt. Unter Technikflächen ersetzen wir sie und führen Wasser konsequent ab.
- 02
Schotter der Talebene
Die Talebene, in der Universität und Gewerbe liegen, besteht aus alluvialen Schottern. Dort ist ein schlanker Aufbau mit verdichteter Tragschicht häufig ausreichend.
- 03
Altstadt auf dem Sattel
Die gewachsene Altstadt liegt auf einem hochwassersicheren Sattel zwischen Schloss- und Österberg. Platz ist knapp; wir arbeiten dort mit kompakter Baustelleneinrichtung.
- 04
Schnee und Wind
Nach der Zonenzuordnung liegt Tübingen in Windzone 1 und Schneelastzone 2. Das ist Planungsgrundlage für Wetterschutzdächer, maßgeblich ist die Statik des Einzelstandorts.
In der Talebene bauen wir auf den Schottern mit verdichteter Tragschicht und Sockel. An den Hängen prüfen wir zuerst die Schichtlage: Auf Stubensandstein ist ein flacher Aufbau möglich, im Knollenmergel tauschen wir Boden aus, sichern Anschnitte und halten Wasser fern. Verankerungspunkte für die Technik setzen wir nach Statik in den Sockel ein. Kabelschutzrohre erhalten flexible Übergänge und verschlossene Enden. So kann die Systemtechnik erdbebengerecht befestigt und ohne Nacharbeit angeschlossen werden.
Technikflächen & Systemtechnik.
- Fundamente für Systemtechnik und Outdoor-Technik
- Technikflächen und Aufstellbereiche
- Kabelschutzrohre und Leerrohranlagen
- Vorbereitung für Strom- und Datenanbindungen
Häufige Fragen zu Tübingen.
Die Befestigung von Schränken und Aufbauten wird in der Statik nachgewiesen. Wir stellen Sockel und Verankerungspunkte danach her. Die Zone wird für das konkrete Grundstück auf der Karte geprüft.
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