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Technikflächen & Systemtechnik · Bayern

Technikflächen und Schrankfundamente in Bamberg

Inselstadt, Regnitzarme und ein Welterbe mitten im Talraum: In Bamberg bestimmen Wasser und Denkmalschutz, wo und wie Systemtechnik aufgestellt werden kann.

Technikflächen & Systemtechnik in Bamberg.

Der Ortskern von Bamberg liegt in der Talsenke der Regnitz, die Inselstadt zwischen ihren beiden Armen. Im Talraum überwiegen Auenlehme sowie Terrassensande und -schotter, stellenweise Flugsandfelder. In flussnahen Bereichen steht das Grundwasser hoch, die Auenlehme neigen dort zur Vernässung. Für eine Technikfläche sind vernässte Lehme der ungünstigste Fall: Sie verlieren an Tragfähigkeit und reagieren auf Frost. Wir ersetzen sie unter der Aufstellfläche und führen Wasser gezielt vom Sockel weg.

Die höher gelegenen Bereiche außerhalb der Aue bestehen aus Lias- und Rhätschichten, Feuerletten und Keupersandstein; die Bodenarten auf Hügeln und Kuppen wechseln je nach Ausgangsgestein stark. Diese Angaben stammen aus regionalen Unterlagen, nicht aus Bohrungen im Stadtgebiet. Deshalb prüfen wir an jedem Standort selbst, worauf Fundament und Leerrohranlage gebaut werden, und legen den Aufbau danach fest – vom Bodenaustausch bis zur Lage der Kabelschutzrohre zwischen Mast, Schrank und Übergabepunkt.

Vor Ort in Bamberg

Bamberger Talraum im Blick

  • 01

    UNESCO-Welterbe

    Die Altstadt ist UNESCO-Welterbe, im Stadtgebiet gibt es zahlreiche Bau- und Bodendenkmäler. Technikflächen in diesem Umfeld werden in Lage und Erscheinung mit den Denkmalbehörden abgestimmt, Erdarbeiten können Bodendenkmäler berühren.

  • 02

    Hochwasser an den Regnitzarmen

    Die Regnitzarme sind hochwassergeprägt, der Schutz ist über Wehr- und Sperranlagen ausgebaut. Für Standorte in Flussnähe wählen wir Aufstellhöhe und Kabeleinführungen so, dass die Technik trocken bleibt.

  • 03

    Schneelast mit Höhenbezug

    Nach der Zonenzuordnung liegt Bamberg in Schneelastzone 2; in Bayern gelten zusätzlich die Ergebnisse des Schneelast-Forschungsprojekts, und der Lastwert hängt von der Geländehöhe ab. Für Wetterschutzdächer ist das Planungsgrundlage, maßgeblich ist die Statik des Einzelstandorts.

In der Aue beginnen wir mit dem Austausch vernässter Lehme und bauen eine frostsichere, wasserdurchlässige Tragschicht auf. Der Sockel wird so hoch angelegt, dass Kabeleinführungen über dem Gelände liegen. Leerrohre verlegen wir mit Gefälle und verschließen die Enden dicht. Wo Bodendenkmäler berührt sein können, stimmen wir den Aushub vorher mit dem Auftraggeber ab und halten Eingriffe so klein wie möglich. Auf den Höhen außerhalb der Aue reicht häufig ein schlankerer Aufbau.

Leistungsumfang in Bamberg

Technikflächen & Systemtechnik.

  • Fundamente für Systemtechnik und Outdoor-Technik
  • Technikflächen und Aufstellbereiche
  • Kabelschutzrohre und Leerrohranlagen
  • Vorbereitung für Strom- und Datenanbindungen
FAQ

Häufige Fragen zu Bamberg.

Im Stadtgebiet gibt es viele Bodendenkmäler. Erdeingriffe können deshalb denkmalrechtlich erlaubnispflichtig sein. Die Klärung erfolgt im Vorfeld über den Auftraggeber, wir setzen die Auflagen beim Aushub um.

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