+49 89 244187110
Spezialgründung & Wasserhaltung · Baden-Württemberg

Heidelberg: vom Granit zum Neckarschwemmfächer

Heidelberg reicht vom Odenwald bis in die Rheinebene. Entsprechend wechselt der Baugrund zwischen Festgestein im Osten und mächtigen Kiesen im Westen.

Spezialgründung & Wasserhaltung in Heidelberg.

Die häufigsten Gesteine im Heidelberger Stadtgebiet sind Granit und Buntsandstein, beide im Odenwald-Anteil. Am Schlossgraben liegen permische Schuttströme auf verwittertem Heidelberger Granit. Der Neckar fließt hier von Ost nach West in einem länglichen Talboden, nördlich begrenzt vom Heiligenberg, südlich von Königstuhl und Gaisberg. Für Standorte an den Hängen und auf den Höhen bis zum Königstuhl auf rund 568 m ü. NHN ist Felsaushub ein naheliegender Teil der Gründung.

Im westlichen Stadtgebiet in der Rheinebene liegt der Neckarschwemmfächer. Die Kiese und Sande der Mannheim-Formation erreichen im Heidelberger Raum ihre größte Mächtigkeit und bilden einen ergiebigen Porengrundwasserleiter. Ein tonig-schluffiger Zwischenhorizont teilt ihn in ein oberes und ein unteres Stockwerk. Für das Neckartal und den Odenwald-Anteil liegen dagegen keine belegten Grundwasserangaben vor. Dort entscheidet allein die Erkundung, ob eine Baugrube Wasser führt.

Vor Ort in Heidelberg

Heidelberger Baugrund nach Lage

  • 01

    Granit und Buntsandstein

    Im Odenwald-Anteil steht Festgestein an, am Schlossgraben auch verwitterter Granit unter Schuttströmen. Wir planen Felsaushub und prüfen, wie weit verwittertes Material reicht.

  • 02

    Neckarschwemmfächer im Westen

    Die mächtigen Kiese im Westen sind gut lösbar, aber grundwasserführend. Reicht eine Grube ins obere Stockwerk, halten wir sie mit offener Wasserhaltung trocken.

  • 03

    Wechselnde Erdbebenzone

    Nach der Karte der Erdbebenzonen Baden-Württemberg liegt Heidelberg überwiegend in Zone 0, Wieblingen und Pfaffengrund in Zone 1. Die Zuordnung ist am Einzelstandort zu prüfen.

Für Hang- und Höhenstandorte planen wir die Gründung vom Fels aus: Verwitterungszone abtragen, Granit oder Sandstein mit Hydraulikhammer auf Tiefe lösen, unebene Sohle mit einem verdichteten Ausgleichspolster ausgleichen und die Böschung sichern. In den westlichen Lagen in der Rheinebene stehen dagegen Kies und Grundwasser im Vordergrund. Dort sehen wir je nach Gutachten offene Wasserhaltung, Böschungssicherung und Plattendruckversuche vor. Nach der Zonenzuordnung gelten Windzone 1 und Schneelastzone 1, mit steigender Schneelast in den Höhenlagen; maßgeblich ist die Statik des Einzelstandorts.

Leistungsumfang in Heidelberg

Spezialgründung & Wasserhaltung.

  • Bodenverbesserung und Bodenaustausch
  • Gründungspolster lagenweise verdichtet
  • Wasserhaltung bei anstehendem Grundwasser
  • Fels- und Sonderaushub
  • Baugrubensicherung und Böschungssicherung
  • Verdichtungsnachweise und Plattendruckversuche
FAQ

Häufige Fragen zu Heidelberg.

Im Odenwald-Anteil sind Granit und Buntsandstein die häufigsten Gesteine. Felsaushub ist dort wahrscheinlich, wobei die Mächtigkeit der Verwitterungszone von Standort zu Standort schwankt.

Standort anfragen

Spezialgründung & Wasserhaltung in Heidelberg anfragen

Nennen Sie uns Ihren Standort in Heidelberg — wir prüfen das Vorgehen und melden uns kurzfristig zurück.

Antwort meist innerhalb von 1 Stunde