Technikgebäude in Nürnberg: Rohbau vom Aushub bis zur Decke
Zwischen sandigen Talfüllungen und hartem Keuperfels ändert sich der Nürnberger Baugrund kleinräumig – die Bodenplatte richten wir danach aus.
NürnbergRohbau & Technikgebäude in Nürnberg.
Nürnberg liegt in einer Kessellage des Mittelfränkischen Beckens, durchzogen von den Talräumen der Pegnitz und der Rednitz. Für den Rohbau eines Technikgebäudes ist das mehr als Geografie: In den Niederungen stehen gut durchlässige quartäre Sande mit grundwassernahen Bereichen an, auf den Höhen der Sandsteinkeuper mit tonigen Zwischenlagen. Wir bauen hier Bodenplatten, Stahlbetonwände, Mauerwerk und Deckel für Schalt- und Betriebsgebäude oder setzen Fertigteilgebäude auf die vorbereitete Gründung.
Eine Nürnberger Eigenheit sind die Quacken: harte Steinmergellagen im Grenzbereich zum Unteren Burgsandstein, die schon beim U-Bahn-Bau angetroffen wurden. Treffen wir beim Aushub für die Gründung darauf, geht es mit dem Bagger allein nicht weiter. Hinzu kommen eiszeitliche, mit Sand und Kies verfüllte Rinnen unter dem südlichen Stadtgebiet, in denen die Mächtigkeit des Lockergesteins auf kurze Distanz wechselt. Das beeinflusst, wie gleichmäßig eine Bodenplatte setzt.
Baugrund und Wasser im Nürnberger Becken
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Grundwassernahe Niederungen
Entlang der Fließgewässer liegt das Grundwasser laut städtischem Grundwasserbericht teils dicht unter Gelände. Für Technikgebäude in diesen Lagen planen wir die Bodenplatte wasserundurchlässig und achten auf dichte Leerrohreinführungen.
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Überspülte Talfüllungen
Die Talfüllungen von Pegnitz und Rednitz werden bei Hochwasser noch überspült. Sockelhöhe und Lage der Kabeldurchführungen legen wir dort so fest, dass die Technik oberhalb gefährdeter Bereiche bleibt.
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Quacken beim Aushub
Die harten Steinmergelbänke können Bohr- und Aushubarbeiten deutlich erschweren. Wir halten dafür passendes Gerät vor und stimmen die Gründungstiefe auf den angetroffenen Fels ab.
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Wechselnde Sandmächtigkeit
Über verfüllten Paläotälern kann die Tragfähigkeit unter einer Platte ungleichmäßig sein. Ein Baugrundgutachten zeigt, ob Bodenaustausch oder eine steifere Plattenbewehrung sinnvoll ist.
Für Nürnberg legen wir die Ausführung nicht nach Stadtteil, sondern nach dem Bohrprofil fest. Auf trockenen Sanden genügt meist eine bewehrte Bodenplatte mit Frostschürze; in den Niederungen an Pegnitz und Rednitz wird daraus eine wasserundurchlässige Konstruktion mit erhöhtem Sockel. Stoßen wir auf Quacken, passen wir Aushubverfahren und Gründungssohle an, statt den Fels um jeden Preis abzutragen. Nach der Zonenzuordnung gelten Windzone 1 und Schneelastzone 1 als Planungsgrundlage; die Bemessung des Daches erfolgt in der Statik des Einzelstandorts.
Rohbau & Technikgebäude.
- Bodenplatten und Fundamentplatten
- Stahlbetonarbeiten mit Schalung und Bewehrung
- Mauerwerksarbeiten
- Setzen von Betonfertigteilen und Technikgebäuden
- Aussparungen, Kabeldurchführungen und Sockel
Häufige Fragen zu Nürnberg.
Quacken sind harte Steinmergellagen im Nürnberger Sandsteinkeuper. Liegen sie im Bereich der Gründungssohle, erschweren sie den Aushub erheblich. Wir klären das vorab über die Baugrunderkundung und wählen Gerät und Gründungstiefe entsprechend.
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