Aalen: Ankerkörbe und Kranflächen zwischen Kochertal und Ostalb
Opalinuston, Talfüllungen und ein großer Höhenunterschied prägen Aalen. Wir bereiten Fundament, Anker und Montageflächen auf diese Bedingungen abgestimmt vor.
AalenMastmontage & Ankertechnik in Aalen.
Der Großteil des Aalener Stadtgebiets liegt auf Opalinuston, die Innenstadt auf Braunem Jura, der Süden auf Weißem Jura, ein Teil Wasseralfingens auf Schwarzem Jura. Altstadt und Wasseralfingen stehen auf einer Talfüllung aus Auelehm und Flusskies. Die Opalinuston-Formation ist einer der Hauptrutschhorizonte Baden-Württembergs, auch bei mäßiger Hangneigung. Für Kranstellflächen am Hang ist das ein zentraler Punkt: Sie dürfen keine zusätzliche Auflast auf rutschgefährdete Bereiche bringen und brauchen eine geprüfte Lage.
Die Stadt liegt im Tal des oberen Kochers, wo er die Ostalb verlässt; das Stadtgebiet reicht von 372 m an der Lein bis 731,8 m am Grünenberg. Für Zufahrten bedeutet das teils lange, steile Wege, für Fundamentgruben in der Talfüllung eine Sohle aus Auelehm, die vor Wasser geschützt werden muss. Zum historischen Eisenerzbergbau, etwa am Braunenberg und bei Wasseralfingen, fragen wir die Standortunterlagen ab, bevor die Gründungsebene für den Ankerkorb festgelegt wird.
Aalener Bedingungen im Detail
- 01
Rutschhorizont Opalinuston
Rutschungen sind im Opalinuston auch bei mäßiger Neigung bekannt, im Amaltheenton am westlichen Kochertalhang nördlich von Wasseralfingen ebenfalls. Stellflächen dort planen wir nur mit Gutachter.
- 02
Schnee in Höhenlage
Nach der Zonenzuordnung liegt Aalen in Schneelastzone 2; die Last hängt zusätzlich von der Geländehöhe ab. Maßgeblich ist die Statik des Einzelstandorts.
- 03
Erdbebenzone
Nach der Karte der Erdbebenzonen BW liegen Kernstadt, Unterkochen, Ebnat und Waldhausen überwiegend in Zone 0, die nördlichen Gemarkungen außerhalb. Die Zuordnung prüfen wir am Einzelstandort.
Für Aalener Standorte klären wir zuerst, ob Grube und Kranstellfläche im Opalinuston, auf Weißjura oder in der Talfüllung liegen. In Ton und Auelehm schützen wir die Grubensohle sofort mit Sauberkeitsschicht, auf Kalkfels schaffen wir eine ebene Auflage. Der Ankerkorb wird mit Schablone gesetzt und vor der Betonage auf Achse, Höhe und Neigung kontrolliert. Am Hang legen wir die Kranstellfläche mit Abstand zu rutschgefährdeten Bereichen an. Zufahrt und Winterbetrieb auf der Ostalb stimmen wir mit dem Montagepartner vorab ab.
Mastmontage & Ankertechnik.
- Ankerkörbe und Ankerkonstruktionen setzen und ausrichten
- Kranstellflächen und Vormontageflächen
- Oberflächenvorbereitung und Baustellenlogistik
- Höhen-, Achs- und Neigungskontrolle vor der Betonage
- Schnittstellenkoordination mit Montage- und Projektteams
Häufige Fragen zu Aalen.
Er gehört zu den wichtigsten Rutschhorizonten im Land und reagiert schon bei mäßiger Hangneigung. Kranstellflächen und Gruben am Hang planen wir deshalb mit dem Gutachter und ohne zusätzliche Auflast auf kritische Bereiche.
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