Funkmastfundamente in Würzburg: Talsohle und Weinberghang
Würzburg liegt im Talkessel des Mains zwischen etwa 166 und 360 m ü. NHN. Unten nasse Aue, oben Muschelkalk am Hang: Das prägt jede Mastgründung.
WürzburgFunkmastfundamente in Würzburg.
Im Raum Würzburg stehen fast ausschließlich Gesteine des Muschelkalks an, stellenweise mit Löss und pleistozänen Schottern überdeckt. Die Talsohle des Mains ist dagegen von quartären Ablagerungen bestimmt, von schweren Auenlehmen bis zu leichten Schwemmsanden. Für das Funkmastfundament ergibt sich daraus ein klarer Unterschied: In der Aue steht das Grundwasser hoch, an den Hängen herrscht teils Wassermangel. Baugrube und Gründungsart planen wir deshalb nach der Höhenlage des Standorts im Talkessel.
An den Hängen kommt die Standsicherheit hinzu. Im Mittelmaintal wechseln steile Hangwände und Prallhänge mit terrassierten Gleithängen; wegen des verwitterungsanfälligen Gesteins treten häufig Hangrutschungen auf. Nach der Zonenzuordnung liegt Würzburg in Windzone 1 und Schneelastzone 1, außerhalb von Erdbebenzonen. Maßgeblich bleibt die Statik des Einzelstandorts. Wir setzen sie mit Aushub, Bewehrung, Schalung und Betonage um und berücksichtigen dabei auch die Zufahrt in terrassiertem Gelände.
Zwischen Mainaue und Muschelkalkhang
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Hohes Grundwasser in der Aue
Die wasserreiche Mainaue prägt die Talsohle. Für Fundamente dort planen wir Wasserhaltung und den Nachweis gegen Auftrieb ein.
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Hangrutschungen
Verwitterungsanfällige Muschelkalkhänge neigen im Mittelmaintal zu Rutschungen. Baugruben am Hang legen wir so an, dass sie den Hang nicht zusätzlich schwächen.
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Fels im Aushub
Steht Muschelkalk in der Gründungssohle an, ändern sich Lösegerät und Vorgehen. Das klären wir vorab mit dem Gutachten, damit die Baustelle passend ausgerüstet ist.
Für Würzburg unterscheiden wir zwei Grundfälle. In der Talsohle arbeiten wir in Auenlehm oder Schwemmsand mit hohem Grundwasser, also mit Wasserhaltung, kurzer offener Standzeit und Auftriebsnachweis. Am Hang gründen wir häufiger im Muschelkalk oder in seiner Verwitterungsdecke; hier stehen Hangsicherung, Böschungsneigung und der Umgang mit Fels im Vordergrund. In beiden Fällen bauen wir Schalung und Bewehrung nach Maststatik ein. Die Zuwegung für Betonfahrzeuge prüfen wir vorab, gerade an terrassierten Weinberglagen.
Funkmastfundamente.
- Erdarbeiten und Baugrubenerstellung
- Schalungs- und Bewehrungsarbeiten
- Herstellung von Mastfundamenten
- Betonage und Fundamentfertigstellung
- Fundamentertüchtigungen und Umbauten im Bestand
Häufige Fragen zu Würzburg.
Im Mittelmaintal treten wegen des verwitterungsanfälligen Muschelkalks häufig Hangrutschungen auf. Baugrube und Fundament müssen deshalb so geplant werden, dass die Hangstabilität erhalten bleibt.
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