Funkmastfundamente in München: Gründen auf der Schotterebene
Zwischen tiefem Grundwasser im Süden und vernässten Rändern im Norden gleicht in München kaum ein Mastfundament dem anderen. Wir richten Baugrube, Bewehrung und Betonage am jeweiligen Standort aus.
MünchenFunkmastfundamente in München.
Die Münchner Ebene fällt schwach nach Norden ab, und mit ihr ändert sich die Lage des Grundwassers. Im Süden liegt der Flurabstand teils sehr tief, nach Norden nimmt er ab, und an den Rändern zu Dachauer, Freisinger und Erdinger Moos tritt das Grundwasser zutage. Für ein Funkmastfundament bedeutet das: Ob die Baugrube trocken bleibt oder eine Wasserhaltung braucht, entscheidet sich erst am konkreten Grundstück. Diese Frage klären wir vor dem Aushub anhand des Baugrundgutachtens.
Oberflächennah stehen meist Kalkschotter der Niederterrasse an, stellenweise mit Lehmauflage; darunter folgt der Flinz der Oberen Süßwassermolasse, der den Grundwasserkörper trägt. Nach der Zonenzuordnung liegt München in Windzone 2 und Schneelastzone 1a, außerhalb von Erdbebenzonen. Maßgeblich bleibt die Statik des Einzelstandorts, denn die Windlast bestimmt das Kippmoment und damit die Fundamentabmessungen. Erdarbeiten, Schalung, Bewehrung und Betonage setzen wir nach dieser Statik um, auch bei Umbauten im laufenden Bestand.
Was den Münchner Baugrund ausmacht
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Grundwasser mit Gefälle
Der Flurabstand unterscheidet sich im Stadtgebiet stark: im Süden tief, im Norden und Nordwesten flach. Eine Wasserhaltung sehen wir deshalb standortabhängig vor und nicht pauschal.
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Terrassenkanten
Entlang der Isar und etwa an der Theresienhöhe bilden Terrassenkanten und Hochterrassenriedel deutliche Geländesprünge. Liegt ein Standort nahe einer solchen Kante, prüfen wir Böschung und Lastabtrag besonders genau.
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Windzone 2
Nach der DIBt-Zuordnung liegt die Landeshauptstadt in Windzone 2. Höhere Windlasten am Mast erhöhen das Kippmoment, das das Fundament über Eigengewicht und Bodenpressung aufnehmen muss.
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Verfahrensfrei heißt nicht regelfrei
Antennentragende Masten bis 15 m freie Höhe, im Außenbereich bis 20 m, sind nach Art. 57 Abs. 1 Nr. 5 BayBO verfahrensfrei. Bauplanungsrecht, Abstandsflächen und Denkmalschutz gelten trotzdem.
In München beginnt die Ausführung mit dem Blick auf das Grundwasser. Bei tiefem Flurabstand im Süden kann die Baugrube ohne Wasserhaltung auskommen; im Norden stimmen wir Verbau und Pumpenbetrieb vor dem Aushub ab. Lehmauflagen über dem Schotter tragen wir dort ab, wo das Gutachten es verlangt. Auf engen innerstädtischen Grundstücken takten wir Schalung, Bewehrung und Betonage so, dass Zufahrten und Nachbarnutzung möglichst wenig belastet werden und der Bestand am Standort weiterläuft.
Funkmastfundamente.
- Erdarbeiten und Baugrubenerstellung
- Schalungs- und Bewehrungsarbeiten
- Herstellung von Mastfundamenten
- Betonage und Fundamentfertigstellung
- Fundamentertüchtigungen und Umbauten im Bestand
Häufige Fragen zu München.
Nein. Der Grundwasser-Flurabstand ist in München stark unterschiedlich, im Süden tief, im Norden und Nordwesten flach. Ob und welche Wasserhaltung nötig ist, ergibt sich aus Baugrundgutachten und Gründungstiefe am Einzelstandort.
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