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Funkmastfundamente · Bayern

Funkmastfundamente in Landshut: Isartal und Hügelland

Zwischen den flachen Isarterrassen und der steilen Hügelkette im Süden der Stadt ändert sich in Landshut der Baugrund für Mastfundamente deutlich.

Funkmastfundamente in Landshut.

Das Untere Isartal ist ein ebener Talgrund, tief in das Tertiärhügelland eingeschnitten. Am nördlichen Talrand gab es ursprünglich ausgedehnte Niedermoore, Gleye und Anmoorgleye, flussnah Rendzinen. Der Hangfuß zum Tertiär ist stellenweise lössüberdeckt, und dort treten häufig Hangschichtquellen auf. Für ein Funkmastfundament sind das drei sehr unterschiedliche Ausgangslagen: organische Böden am Nordrand, Terrassen in der Talmitte und Wasseraustritte am Hangfuß. Wir behandeln sie entsprechend unterschiedlich.

Die Isar teilt das Stadtgebiet, dazwischen liegt die Mühleninsel; nördlich der Isar verläuft die Flutmulde, die bei Hochwasser geflutet wird. Messstellen des Wasserwirtschaftsamts zeigen einen schwankenden Grundwasserflurabstand. Nach der Zonenzuordnung gilt für Landshut Windzone 1 und Schneelastzone 1a, außerhalb von Erdbebenzonen; maßgeblich ist die Statik des Einzelstandorts. Masten bis 15 m freie Höhe, im Außenbereich bis 20 m, sind nach Art. 57 BayBO verfahrensfrei. Wir übernehmen das Fundament von der Baugrube bis zur Betonage.

Vor Ort in Landshut

Vom Talgrund bis zum Hangfuß

  • 01

    Niedermoor am Nordrand

    Wo ehemals Niedermoore lagen, sind setzungsempfindliche Böden möglich. Ob Bodenaustausch oder tiefere Gründung nötig ist, legt das Gutachten fest.

  • 02

    Hangschichtquellen

    Am Hangfuß zum Tertiärhügelland kann Wasser aus dem Hang in die Baugrube treten. Wir fassen es und leiten es ab, bevor die Sohle aufweicht.

  • 03

    Flutmulde

    Standorte nahe der Flutmulde müssen den Hochwasserfall berücksichtigen. Das betrifft Auftrieb und die Zugänglichkeit der Baustelle.

Für Landshut planen wir den Bauablauf nach der Lage im Talquerschnitt. Auf den Isarterrassen genügt meist eine offene Baugrube mit Böschung. Am nördlichen Talrand rechnen wir mit organischen oder vernässten Schichten und halten Bodenaustausch bereit. Am Hangfuß sichern wir die Baugrube gegen Hangwasser und gegebenenfalls gegen Rutschen. Weil der Grundwasserstand schwankt, legen wir die Wasserhaltung auf den ungünstigen Fall aus. Bewehrung und Schalung entsprechen der Maststatik, betoniert wird in einem Zug.

Leistungsumfang in Landshut

Funkmastfundamente.

  • Erdarbeiten und Baugrubenerstellung
  • Schalungs- und Bewehrungsarbeiten
  • Herstellung von Mastfundamenten
  • Betonage und Fundamentfertigstellung
  • Fundamentertüchtigungen und Umbauten im Bestand
FAQ

Häufige Fragen zu Landshut.

Messstellen im Isartal zeigen einen schwankenden Flurabstand. Für den konkreten Standort gilt nur das Baugrundgutachten; die Wasserhaltung legen wir auf den ungünstigen Fall aus.

Standort anfragen

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