Funkmastfundamente in Kempten und im Allgäu
Kempten liegt zwischen 646 und 915 m ü. NHN am Alpennordrand. Schnee, Moore und bewegtes Moränenrelief prägen hier die Gründung von Funkmasten.
KemptenFunkmastfundamente in Kempten.
Kempten an der Iller liegt im voralpinen Jungmoränengebiet mit stark bewegtem, unregelmäßigem Relief. Bäche wie Rottach, Durach und Leubas fließen in tobelartigen Einschnitten zur Iller, Höhenrücken wie Halde, Burghalde und Lenzfrieder Höhenrücken gliedern das Stadtgebiet. Zahlreiche Moore sind für den Raum charakteristisch. Für das Funkmastfundament heißt das: Ein Standort auf einem Höhenrücken und einer in einer Senke können völlig verschiedene Gründungen brauchen, auch wenn sie nah beieinander liegen.
Das Klima ist kühl-feucht mit schneereichen Wintern, Föhn und Wolkenstau bringen öfter ergiebige Niederschläge. Nach der Zonenzuordnung liegt Kempten in Windzone 1, Schneelastzone 3 und Erdbebenzone 0 mit Untergrundklasse S. In Zone 3 hängt die Schneelast stark von der Geländehöhe ab, und für Bayern sind zusätzlich die Ergebnisse des Forschungsprojekts zu berücksichtigen. Maßgeblich ist die Statik des Einzelstandorts, die wir mit Erdarbeiten, Bewehrung und Betonage umsetzen.
Allgäuer Bedingungen am Maststandort
- 01
Moore im Jungmoränenland
In Senken und Verebnungen sind moorige Böden möglich. Ob dort ein Bodenaustausch oder eine tiefere Gründung nötig wird, entscheidet das Gutachten.
- 02
Schneelastzone 3
Bei einer Spanne von 646 bis 915 m im Stadtgebiet unterscheidet sich die Schneelast spürbar. Die Statik setzt den Wert für die Höhe des konkreten Standorts an.
- 03
Erdbebenzone 0
Kempten liegt nach DIBt-Tabelle in Zone 0 mit Untergrundklasse S. Ob daraus Nachweise für den Mast folgen, legt der Tragwerksplaner fest.
- 04
Wetterfenster
Ergiebige Niederschläge und lange Winter verkürzen die Bauzeit im Jahr. Aushub und Betonage planen wir so, dass die offene Baugrube nicht im Dauerregen steht.
Im Allgäu richten wir die Ausführung stark am Wetter aus. Baugruben öffnen wir erst, wenn Bewehrung und Beton zeitnah folgen können, und schützen die Sohle vor Niederschlag. In mooriger Lage arbeiten wir nach Gutachten mit Bodenaustausch oder tieferer Gründung. Am Hang über Tobeln sichern wir Böschungen und achten auf Hangwasser. Bei kalter Witterung sorgen wir für Betonschutz während der Erhärtung. Die höhenabhängige Schneelast aus der Statik setzen wir bei Bewehrung und Fundamentgröße um.
Funkmastfundamente.
- Erdarbeiten und Baugrubenerstellung
- Schalungs- und Bewehrungsarbeiten
- Herstellung von Mastfundamenten
- Betonage und Fundamentfertigstellung
- Fundamentertüchtigungen und Umbauten im Bestand
Häufige Fragen zu Kempten.
In Schneelastzone 3 hängt die Last stark von der Geländehöhe ab, und das Stadtgebiet reicht von 646 bis 915 m ü. NHN. Den maßgeblichen Wert ermittelt die Statik für den konkreten Standort.
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