Funkmastfundamente in Bamberg: Regnitzaue, Hügel und Welterbe
Bamberg liegt in der Talsenke der Regnitz, im Südwesten steigt das Berggebiet bis 386 m am Altenburgberg an. Für Mastfundamente bringt das sehr verschiedene Ausgangslagen.
BambergFunkmastfundamente in Bamberg.
Im Bamberger Talraum überwiegen Auenlehme sowie Terrassensande und -schotter, die örtlich sehr mächtig sein können, stellenweise gibt es Flugsandfelder. In flussnahen Bereichen und niederen Auen steht das Grundwasser hoch, und die Auenlehme neigen zur Vernässung. Ein Mastfundament in der Aue braucht deshalb eine andere Baugrube als eines auf den Hügeln. Dort bestehen die Flächen aus Lias- und Rhätschichten, Feuerletten und Keupersandstein, und die Bodenarten wechseln je nach Ausgangsgestein stark.
Nach der Zonenzuordnung liegt Bamberg in Windzone 1 und Schneelastzone 2, außerhalb von Erdbebenzonen. Für Bayern sind zusätzlich die Ergebnisse des Forschungsprojekts zu Schneelasten zu berücksichtigen, und der Lastwert hängt von der Geländehöhe ab. Maßgeblich ist die Statik des Einzelstandorts. In der Altstadt, seit vielen Jahren UNESCO-Welterbe, gelten zudem Denkmalschutzauflagen. Wir setzen Funkmastfundamente nach Statik und Gutachten um, vom Neubau bis zur Ertüchtigung im Bestand.
Bamberger Gründungsverhältnisse
- 01
Vernässte Auenlehme
Flussnah steht das Grundwasser hoch, und Auenlehm verliert bei Nässe an Festigkeit. Wir schützen die Sohle und sehen Wasserhaltung vor, wenn das Gutachten sie verlangt.
- 02
Wechselnde Hügelböden
Auf Hügeln und Kuppen ändern sich die Bodenarten je nach Gestein deutlich. Die Gründungstiefe legen wir für jeden Standort neu nach Gutachten fest.
- 03
Schneelast und Höhe
In Schneelastzone 2 steigt der Lastwert mit der Geländehöhe. Für Technik, Plattformen und Einhausungen am Mast fließt das in die Statik ein.
- 04
Welterbe
Im Welterbe-Bereich mit seinen zahlreichen Bau- und Bodendenkmälern sind Eingriffe in den Boden abzustimmen. Auch verfahrensfreie Anlagen nach BayBO unterliegen dem Denkmalschutz.
Vor der Ausführung in Bamberg steht die Einordnung: Aue oder Höhe. In der Aue rechnen wir mit hohem Grundwasser und vernässungsanfälligen Lehmen, halten die Baugrube trocken und betonieren ohne Verzug. Auf den Hügeln stellen wir uns auf wechselnde Schichten ein und prüfen die Sohle beim Aushub gegen die Annahmen des Gutachtens. Bei Bodendenkmalverdacht stimmen wir den Aushub mit den Behörden ab. Schalung, Bewehrung und Betonage folgen der Maststatik, einschließlich der höhenabhängigen Schneelast.
Funkmastfundamente.
- Erdarbeiten und Baugrubenerstellung
- Schalungs- und Bewehrungsarbeiten
- Herstellung von Mastfundamenten
- Betonage und Fundamentfertigstellung
- Fundamentertüchtigungen und Umbauten im Bestand
Häufige Fragen zu Bamberg.
In Schneelastzone 2 steigt die charakteristische Schneelast mit der Höhe des Standorts. Zusätzlich sind in Bayern die Ergebnisse des Forschungsprojekts zu Schneelasten zu berücksichtigen. Den konkreten Wert ermittelt die Statik.
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