Erdung für Mobilfunkmasten in Reutlingen und am Albtrauf
Tonige Böden im Albvorland leiten gut, sind aber an vielen Hängen in Bewegung. In Reutlingen muss die Erdung beides aushalten.
ReutlingenErdungsanlagen & Blitzschutz in Reutlingen.
Das Albvorland ist überwiegend aus tonigen und schluffigen Gesteinsfolgen des Unter- und Mitteljuras aufgebaut, mit eingeschalteten Kalksandstein- und Kalksteinbänken. Bindige Tonböden halten Feuchte und bieten für Erder in der Regel günstige Bedingungen. Die Kehrseite: Hänge, an denen klüftige, wasserführende Festgesteine über veränderlich festen Ton- und Mergelsteinen liegen, sind besonders rutschgefährdet. Dazu kommt die Trossingen-Formation, ein bekannter Rutschhorizont mit quellfähigen Tonmineralen.
Die Kernstadt selbst liegt auf einer Schotterterrasse der Echaz, die von Süd nach Nord abfällt. Schotter ist durchlässiger und trockener als die Tone ringsum, die Erdung braucht dort tendenziell mehr Länge. Das Stadtgebiet reicht von rund 290 m in Mittelstadt bis rund 869,6 m am Roßberg. Standorte unter dem Albtrauf oder auf Erhebungen wie der Achalm sind exponiert und stellen höhere Anforderungen an Blitzschutz und Potentialausgleich.
Albvorland, Echaztal und Albtrauf
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Tonige Juraböden
Ton und Schluff leiten gut, wenn sie feucht sind. Erder kommen dort oft mit kompakter Anordnung aus.
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Rutschgefährdete Hänge
Am Albfuß sind Hangrutschungen bekannt. Erdungsleitungen führen wir mit Bewegungsreserve und ohne starre Verbindungen über kritische Bereiche.
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Erdbebenzone 3
Nach der Karte der Erdbebenzonen BW liegen Kernstadt, Süden und Westen überwiegend in Zone 3, die nördlichen Stadtteile in Zone 2. Maßgeblich ist die Prüfung am Einzelstandort; die Erdung wird in die daraus folgende Bewehrung eingepasst.
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Biosphärengebiet
Ein Teil des Stadtgebiets gehört zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb, der Albtrauf am Stöffelsberg ist Kernzone. Eingriffe in den Boden klären wir dort besonders früh.
Den Fundamenterder aus Edelstahl verlegen wir in der Bewehrung, die nach der Statik des Einzelstandorts bemessen ist; Anschlussfahnen führen wir dort heraus, wo sie die Bewehrungsführung nicht stören. In tonigem Boden ergänzen wir einen Ringerder. Auf der Schotterterrasse kommen Tiefenerder hinzu. Am Hang vermeiden wir Leitungswege quer zu Rutschzonen. Mast, Technik und Zaun verbinden wir im Potentialausgleich. Die Messung dokumentiert das Ergebnis und dient später als Vergleich, falls Bodenbewegungen die Anlage beeinträchtigen.
Erdungsanlagen & Blitzschutz.
- Fundamenterder aus V4A-Bandeisen
- Ringerder und Tiefenerder
- Anschlussfahnen und Erdungsfestpunkte
- Potentialausgleich für Mast, Technik und Zaunanlage
- Erdungsmessung und Erdungsprotokoll
Häufige Fragen zu Reutlingen.
Mittelbar. Sie bestimmt die Bewehrung des Fundaments, in die der Fundamenterder eingebaut wird. Die Erdung selbst richten wir nach dem Boden aus.
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