Außenanlagen an Mobilfunkstandorten in Reutlingen
Zwischen Talstadt und Albtrauf liegen in Reutlingen große Höhenunterschiede und rutschanfällige Hänge. Einfriedung und Zufahrt planen wir deshalb vom Hang her.
ReutlingenAußenanlagen in Reutlingen.
Die Reutlinger Kernstadt liegt auf einer Schotterterrasse im Echaztal, flankiert von Achalm und Georgenberg. Um sie herum baut sich das Albvorland überwiegend aus tonigen und schluffigen Gesteinen des Unter- und Mitteljuras auf. Besonders rutschgefährdet sind Hänge, an denen klüftige, wasserführende Festgesteine über veränderlich festen Ton- und Mergelsteinen liegen. Für Außenanlagen heißt das: An Hangstandorten keine tiefen Anschnitte, kein gesammeltes Wasser auf der Böschung und Zäune, die kleine Bewegungen des Hangs nicht sofort mit Schäden quittieren.
Hinzu kommt die Trossingen-Formation, der Knollenmergel, der im Albvorland bei Reutlingen ausstreicht. Er ist ein bekannter Rutschhorizont und wegen quellfähiger Tonminerale bei Wasserzutritt ungünstiger Baugrund. Wege und Schotterflächen auf solchem Untergrund erhalten eine Entwässerung, die Wasser vom Boden fernhält. Unser Umfang umfasst Zaun- und Toranlagen, Rammschutz, Pflaster, Schotter- und Grünflächen sowie die Wiederherstellung nach Bauende. Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb achten wir auf eine schonende Baustellenführung.
Albvorland und Albtrauf: Reutlinger Bedingungen
- 01
Hangrutschungen
Am Albfuß sind Rutschungen in den Ton- und Mergelsteinen des Unter- und Mitteljuras bekannt. Wir begrenzen Anschnitte und begrünen offene Böschungen zügig.
- 02
Schnee in der Höhe
Reutlingen ist Schneelastzone 2, das Stadtgebiet reicht aber bis 869,6 m ü. NHN am Roßberg. Weil die Schneelast mit der Geländehöhe steigt, planen wir Tore am Albtrauf entsprechend robust.
- 03
Erdbebenzone 3
Nach der Karte der Erdbebenzonen BW liegen Kernstadt und südliche Stadtteile überwiegend in Zone 3, nördliche Teile in Zone 2. Maßgeblich ist das vor allem für Mast und Technik; die Zuordnung prüfen wir am Einzelstandort.
Bei Reutlinger Hangstandorten ziehen wir vorhandene Baugrundaussagen heran, bevor wir Pfostenpunkte festlegen. Zäune führen wir abgetreppt und mit Pfosten in kurzen Abständen, damit einzelne Felder bei Bodenbewegungen nachgestellt werden können. Oberflächenwasser fassen wir und leiten es vom Hang weg. Auf der Echaz-Schotterterrasse genügt dagegen ein üblicher Aufbau. Windzone 1 nach der DIBt-Zuordnung bildet die Grundlage der Pfostenbemessung. Abschließend begrünen wir Böschungen und stellen Beläge wieder her.
Außenanlagen.
- Zaunbau und Einfriedungen
- Toranlagen
- Rammschutz und Anfahrschutz
- Pflaster- und Wegebau
- Schotter- und Grünflächen
- Wiederherstellung der Außenanlagen nach Bauabschluss
Häufige Fragen zu Reutlingen.
Weil die Ton- und Mergelsteine im Albvorland zu Rutschungen neigen, besonders wenn Wasser hinzukommt. Ein Anschnitt kann den Hangfuß schwächen. Wir halten Eingriffe deshalb klein und entwässern sorgfältig.
Außenanlagen in Reutlingen anfragen
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