Außenanlagen für Funkstandorte in Landshut
Isarterrassen, Niedermoorränder und Hangschichtquellen: In Landshut entscheidet die Lage im Tal darüber, wie wir Einfriedung und Flächen aufbauen.
LandshutAußenanlagen in Landshut.
Die Isar teilt Landshut in einen nördlichen und einen südlichen Teil, der Großteil der Bebauung liegt auf flachen Terrassen. Am nördlichen Talrand gab es ursprünglich ausgedehnte Niedermoore und Gleye, im Süden begrenzt eine teils steil ansteigende Hügelkette die Stadtbezirke. Für Außenanlagen an Mobilfunkstandorten ergeben sich daraus drei typische Fälle: ebene Terrasse, feuchter Talrand und Hangfuß. Wir ordnen jeden Standort einem dieser Fälle zu, bevor wir Fundamente und Wegeaufbau festlegen.
Zum Umfang gehören Zaun- und Toranlagen, Ramm- und Anfahrschutz, Pflaster- und Wegebau, Schotter- und Grünflächen sowie die Wiederherstellung nach Bauabschluss. In der Altstadt mit ihren vielen Baudenkmälern kommt es außerdem auf eine unauffällige Gestaltung an. Im offenen Umland, wo Standorte frei auf landwirtschaftlichen Flächen stehen, zählen eine befahrbare Zufahrt und eine Einfriedung, die Wild und Maschinen standhält. Den Oberboden solcher Flächen lagern wir getrennt und bauen ihn am Ende wieder ein.
Örtliche Faktoren in Landshut
- 01
Hangschichtquellen
Am Hangfuß zum Tertiärhügelland gibt es häufig Hangschichtquellen. Tritt Wasser in Pfostenlöcher oder unter Wege, fassen wir es und leiten es geordnet ab.
- 02
Flutmulde nördlich der Isar
Die Flutmulde wird bei Hochwasser geflutet. Standorte in ihrem Umfeld erhalten Zäune, die den Abfluss möglichst wenig behindern.
- 03
Niedermoor am Talrand
Wo ursprünglich Niedermoor und Anmoorgley lagen, rechnen wir mit weichem Boden. Schotterflächen bauen wir dort mit Bodenaustausch oder lastverteilender Tragschicht.
- 04
Historische Altstadt
Die Altstadt gilt als einer der besterhaltenen historischen Stadtkerne Deutschlands. Material und Höhe der Einfriedung stimmen wir dort sorgfältig ab.
In Landshut prüfen wir zuerst, ob am Standort Wasser zu erwarten ist – aus dem Grundwasser der Isarterrasse, aus Hangschichtquellen oder bei Hochwasser. Danach richten sich Fundamenttiefe, Entwässerung und Wegeaufbau. Nach der Zonenzuordnung liegt Landshut in Windzone 1 und Schneelastzone 1a; das ist Planungsgrundlage, entscheidend bleibt die Statik des Einzelstandorts. Grünflächen säen wir nach dem Bau neu an, Pflaster und Bankette passen wir an den Bestand an und übergeben einen ordentlich abgeschlossenen Standort.
Außenanlagen.
- Zaunbau und Einfriedungen
- Toranlagen
- Rammschutz und Anfahrschutz
- Pflaster- und Wegebau
- Schotter- und Grünflächen
- Wiederherstellung der Außenanlagen nach Bauabschluss
Häufige Fragen zu Landshut.
Hangschichtquellen sind am Talrand zum Tertiärhügelland häufig. Wir fassen austretendes Wasser mit einer Drainage und führen es vom Standort weg, damit Fundamente und Wege trocken bleiben.
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